
Alle Jahre wieder
Die kalte Jahreszeit ist die Hochsaison für Grippe und Erkältung. Infektionender Atemwege sind die häufigsten Krankheiten überhaupt. Statistisch trifft
es jeden Erwachsenen 3 mal jährlich, Kinder im Vorschulalter bis zu 8 mal. Hochgerechnet heißt das, dass wir in unserem Leben bis zu 200 mal
oder 3 Jahre hustend und schnupfend verbringen. Wir kommen gekräftigt von Sonne und Sommer im Herbst an und möchten diese Gesundheit und dieses Wohlgefühl in den Winter hinein retten. Doch genau jetzt beginnt die Zeit heftiger Viren- und Bakterienattacken, die jedoch nur zur Erkrankung führen, wenn unser Körper abwehrgeschwächt ist. Denn ob Erkältungs- oder Grippenwellen anrollen – nicht jeder steckt sich an. Bei Menschen mit einem funktionierenden Immunsystem - unserer „Gesundheitspolizei“ - sind meist auch die Schleimhäute von Nase, Mund und Rachen, die Eintrittspforte der Viren, gewappnet.
Komplizen der Viren
Kälte und Nässe sind zwar Mithelfer der Viren, aber in der kalten Jahreszeit fördern wir durch unser Verhalten zusätzlich die Gefahr von Infektionen. Trockene und ausgekühlte Schleimhäute von Hals, Nase und Rachen bieten wenig Schutz vor dem Eindringen der Viren.Überheizte und geschlossene Räume
Frische Luft ist das A und O für unsere Schleimhautbefeuchtung. Durch die warme Heizungsluft und mangelnden Luftaustausch verringert sich der Sauerstoffgehalt in unseren gut dichtenden Räumen.TIPP: Stündliches „Stoßlüften” bringt Frischluft und verhindert die Austrocknung der Schleimhäute, unseren wichtigsten Verteidigungswall.






